wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 27.06.2018

Lebens- und Renten­versicherungen

Lebens­versicherungen mit Kapital­wahlrecht: Auszahlung der Lebens­versicherung in Steuer­erklärung angeben

Zu viel bezahlte Kapital­ertrag­steuer lässt sich über Abgabe einer Einkommen­steuer­erklärung zurückholen

Bestimmte Lebens­versicherungen sind steuerlich begünstigt. Versicherungen müssen auf die Erträge allerdings zunächst die volle Kapital­ertrag­steuer abführen. Für den Vorteil ist deshalb unter Umständen eine Steuer­erklärung nötig.

Werbung

Die Auszahlung einer Lebens­versicherung ist unter bestimmten Bedingungen steuerlich begünstigt. Die Voraus­setzungen: Für die Lebens- und Renten­versicherungen bestand ein Kapital­wahlrecht, und der Vertrag wurde nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen.

Begünstigte Besteuerung abhängig vom Jahr des Abschlusses

Außerdem muss die Versicherung zwölf Jahre lang gelaufen und die Auszahlung nach Vollendung des 60. Lebens­jahres erfolgt sein. In diesem Fall wird nicht der gesamte Ertrag aus der Versicherung, sondern nur die Hälfte versteuert. „Bei Vertrags­abschlüssen ab dem 1. Januar 2012 muss das 62. Lebensjahr vollendet sein, damit es zur begünstigten Besteuerung kommt“, sagt BVL-Geschäfts­führer Erich Nöll.

Mit der Steuererklärung kann zu viel bezahlte Steuer zurückholen werden

Das Problem: Die Versicherungs­unternehmen müssen Kapital­ertrag­steuer in Höhe von 25 Prozent auf den gesamten Kapital­ertrag ein behalten und an das Finanzamt abführen. Die hälftige Steuer­befreiung berücksichtigen sie selbst bei Vorliegen der Voraus­setzungen nicht. „Die zu viel bezahlte Kapital­ertrag­steuer lässt sich nur über die Abgabe einer Einkommen­steuer­erklärung für das betreffende Jahr zurückholen“, erläutert Erich Nöll. Allerdings kommt dann nicht mehr der feste Steuersatz von 25 Prozent, sondern der individuelle Steuersatz des Steuer­pflichtigen zur Anwendung.

Meist ist eine Steuererstattung möglich

Selbst bei Steuer­pflichtigen mit hohem Einkommen ist diese Berechnung über die Einkommen­steuer­veranlagung günstiger und führt meist zu einer Steuer­erstattung. „Steuer­pflichtige, die solch eine Auszahlung aus der Lebens­versicherung im Jahr 2017 erhalten haben, sollten unbedingt eine Einkommen­steuer­erklärung für 2017 abgeben und die Erträge aus der Lebens­versicherung erklären“, rät Erich Nöll daher. Sie sind zwar nur wegen der Auszahlung der Lebens­versicherung nicht dazu verpflichtet, bezahlen aber sonst unter Umständen zu viel an Steuern.

Werbung

Sparerpauschbetrag wird vorrangig bei Erträgen aus der Lebensversicherung angesetzt

In der Einkommen­steuer­veranlagung wird auch der Sparer­pausch­betrag von 801 beziehungs­weise bei Zusammen­veranlagten von 1.602 Euro vorrangig bei den Erträgen aus der Lebens­versicherung angesetzt. Der Ansatz des Sparer­pausch­betrages bei der Lebens­versicherung ist aber fast immer günstiger als der Ansatz des Sparer­pausch­betrages bei den sonstigen Kapital­erträgen, die der Abgeltung­steuer unterliegen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  3 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5533

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Insolvenz

Arrest von P&R-Gründer: Münchener Gericht sichert Anlegern Zugriff auf Vermögen

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[21.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht München hat für von Göddecke Rechtsanwälte vertretene P&R-Anleger Mitte September 2018 einen Beschluss erlassen, womit verhindert werden kann, dass der ehemalige Unternehmensleiter Heinz Roth sein Vermögen verschiebt.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Kapitalanlagen

Kapitalanlage in der Schieflage: Betroffene Anleger fehlgeschlagener Kapitalanlagen aufgepasst!

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternHäufig besteht ein Anspruch auf Rückabwicklung der Kapitalanlage. Dies namentlich dann, wenn der Anlagevermittler oder Anlageberater den Erwerber einer von ihm vermittelten Anlage unaufgefordert über Vertriebsprovisionen nicht aufgeklärt und diese 15 % des von dem Anleger einzubringenden Kapitals überschreiten (vgl. BGH, Beschl. v. 29.01.2015 - III ZR 547/13).

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Schadensersatz

Absturz der Envion AG: Kein Umsatz, kein Geschäftsbetrieb und geprellte Anleger

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[19.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Envion AG war eines der größten virtuellen Projekte neuerer Zeit, nun aber ist für die Anleger nur ein großer Scherbenhaufen geblieben. Anstatt mit Ökostrom virtuelle Tokens zu generieren liegt der Betrieb lahm und das Geld der Anleger arbeitet nicht mehr.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

VW-Abgas­skandal

LG Stuttgart sieht VW in der Haftung: Gute Erfolgs­aussichten für Schadens­ersatz­klagen

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[18.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternGerichte quer durch die Republik haben bei Schadens­ersatz­klagen im VW-Abgas­skandal schon zu Gunsten der geschädigten Käufer entschieden. Auch das Landgericht Stuttgart reiht sich hier mit seiner verbraucher­freundlichen Rechtsprechung ein.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Eigen­bedarfs­kündigung

Kündigung wegen Eigen­bedarfs: Für Vermieter nicht so einfach, wie gedacht

RechtsanwaltGuido Lenné

[17.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin Miet­verhältnis wegen Eigenbedarf zu kündigen, ist oft nicht so einfach, wie Vermieter es sich vorstellen. Es gilt dabei, einiges zu beachten.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Fahrverbot

Fahrverbot nun auch für Frankfurt: Inhaber von Diesel­fahrzeugen sollten sich rechtlich wehren

RechtsanwaltPeter Hahn

[14.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Wiesbadener Verwaltungs­gericht hat entschieden: Frankfurt muss mit einem groß­flächigen Fahrverbot für ältere Diesel­fahrzeuge für saubere Luft sorgen.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

WAP Medien­dienst auf Kundenfang

RechtsanwaltRobert Binder

[13.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei der WAP Medien­dienst handelt es sich nach eigenen Angaben um eine Werbe­agentur, welche ein Portal betreibt. Die Firma wendet sich an Gewerbe­treibende und Frei­berufler, damit diese einen Firmen­eintrag in dem Portal beauftragen. Es bleibt aber völlig unklar, wie das Portal heißt und wo es zu finden ist. Auch worin der Firmen­eintrag eigentlich bestehen soll, wird nicht deutlich.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Fahrverbot

Fahrverbote in Frankfurt ab Februar 2019 – Was für Auto­besitzer nun zu beachten ist

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[12.09.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Verwaltungs­gericht Wiesbaden (Akten­zeichen 4 K 1613/15.WI) verpflichtet das Land Hessen, ein Fahrverbot für Diesel­fahrzeuge und alte Benziner in der Stadt Frankfurt am Main zu erlassen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte gegen das Land Hessen geklagt. Das Gericht erachtet bisherige Maßnahmen zur Luft­reinhaltung sowie bislang unter­breitete Pläne für unzureichend.

URL dieses Artikels: https://demo.anwaltsregister.de/d5533
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!