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Tierschutzrecht und Verwaltungsrecht | 12.07.2018

Tierquälerei

Hund im über­hitzten Auto zurückgelassen: Hundehalter muss 450 Euro Bußgeld zahlen

Hundehalter hatte gegen den Bußgeld­bescheid Einspruch eingelegt

Weil er seinen Hund in Düsseldorf über eine Stunde lang im über­hitzten Auto zurückgelassen hat, muss ein Hunde­besitzer 450 Euro Bußgeld zahlen. Das Amtsgericht bestätigte einen entsprechenden Bescheid wegen Tier­quälerei gegen den 43-Jährigen. Dieser hatte Einspruch dagegen eingelegt.

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Hund bei Hitze ohne Wasser im geparkten Auto zurückgelassen

Der Maler hatte an einem heißen Sommertag im Juni 2017 den schwarzen Mischlings­hund ohne Wasser in seinem in der prallen Sonne geparkten Auto warten lassen. Mitarbeiter des Ordnungs­amtes entdeckten das stark hechelnde Tier. Fenster und Schiebedach waren demnach nur fingerbreit geöffnet. Kurz bevor die Ordnungs­kräfte den Wagen aufbrechen wollten, kam der 43-Jährige und erklärte: das Hecheln seines Hundes sei normal. Das liege am schwarzen Fell.

Hundehalter wollte Bußgeld nicht zahlen

Im ersten Prozess­anlauf hatte der Besitzer Ende Januar angegeben, er habe damals nur Farbe holen wollen und sei von seiner Frau aufgehalten worden. Die Richterin wies den Mann schon damals daraufhin, dass allein diese Erklärung für eine Verurteilung wegen Tier­quälerei reiche. Der 43-Jährige hatte gesagt, dass er das Bußgeld in Höhe von 450 Euro nicht zahlen könne.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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